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Am Pfingstsonntag
und Montag laden wir Sie zu einer Zeitreise
in vergangene Epochen und alten Kulturen
ein. Ein „Geschichtsunterricht“ der Spaß macht.
Viele Neuerungen werden auch für unsere
Stammgäste ein ganz besonderes Highlight sein.
Am Apfelquadrat im Brückenkopf Park erleben Sie
historisches Leben verschiedener Epochen der
Weltgeschichte. Anhand vielseitiger
Darstellungen wird es Ihnen möglich sein, sich
ein gutes Bild früherer Zeiten zu machen.
Handwerk:
Die gezeigten Historischen Darstellungen in den
Lagern werden von Handwerksvorführungen
begleitet. Erläuterungen der Akteure zu den
verschiedenen Lebensweisen ergänzen die
Vorführungen. Bei allen Darstellungsgruppen
finden die Besucher Ansprechpartner die für
Fragen zur Verfügung stehen.
Historische Modenschau:
An beiden Tagen findet um ca. 15:00 Uhr eine
moderierte Modenschau auf einer Bühne mit den
Darstellern des Festes statt. Hier erfahren Sie
interessantes und wissenswertes zu den
unterschiedlichen Gewandungen aus den vielen
Epochen.
Historienquiz:
Es findet für die jüngsten Besucher ein
Historienquiz statt. D. h. es wird ein
Fragebogen ausgegeben. Die erforderlichen
Antworten können bei den verschiedenen
Darstellungs- gruppen in Erfahrung gebracht
werden. Auch hierdurch hoffen wir eine
intensivere Beschäftigung der jungen Besucher
mit den Darstellern.
Schlachtdarstellung:
Einmal tägl. wird es eine größere Schlacht
geben. Erleben Sie wie sich die Römer gegen eine
Übermacht an Angreifern erwehren. Diese Schlacht
wird durch begleitende Erläuterungen bereichert.
Das Epochen & Historienfest wird von einem
historischen Markt umrahmt bei dem es viel
zu sehen gibt und so manche Kostbarkeit erworben
werden kann. An der Taverne können Sie die
Atmosphäre der Veranstaltung bei herrlichen
Speisen genießen.
Die Epochen bzw. Kulturen:
Mit ganztägiger Begehbarkeit der Lager inkl.
Vorführungen und Erläuterungen zu den
Darstellungen!
Darstellung Civil War
(Nordstaten/Südstaatensoldaten) mit dem "Stab
des Kavalleriecorps der Armee von Northern
Virginia, Brandy Station 1863". Ergänzend wird
es einen Info-Stand "150.Jahrestag des
Amerikanischen Bürgerkriegs" geben an dem mit
Hilfe von Schautafeln und
Ausrüstungsgegenständen Hintergrundinfos zu
dieser Epoche der USA gegeben werden.
Belagerungsdarstellung:
Beim 7. Epochen- u. Historienfest wird es
erstmals einen sogn. „Belagerungsaufbau“ geben.
Bei dem die römische Darstellergruppe von
keltischen Reenactmentgruppen eingekesselt wird.
Ergänzt durch eine Schlachtdarstellung soll so
die kriegerische Situation der damaligen Zeit
veranschaulicht werden.
Ziviles & militärisches Römisches Leben
Die XV LEGIO PRIMIGENIA präsentiert
innerhalb Ihres Zeltlagers (einer kaiserlichen
römischen Truppe des frühen nachchristlichen
Jahrhunderts) Einblicke in den militärischen
Alltag. Als Beispiele seien das Lanzenwerfen
oder das Getreidemahlen mit der Basalt-
Handmühle sowie das anschließende Backen von
Brot auf einem Legionsziegel genannt. Auch
zivile Tätigkeiten, wie das Netzknüpfen oder
Leder- und Nietarbeiten werden vorgestellt. Als
weitere Attraktion kommt das Bonbon-Katapult zum
Einsatz.
Aktionen im Überlick:
• Katapultvorführungen
- Landvermessung als röm. Agrimensor
• Kinderspiele und Knüpfen von Proviantnetzen
• Lederarbeiter mit div. Werkzeugen
• Getreide mahlen und Brot backen (in Glut auf
Ziegel)
• Waffentraining (Lanzenwerfen auf Strohballen)
• Exerzieren
• Erklärungen der Ausrüstung vor Publikum mit
Einbeziehung des selbigen
Eburonen
Zu Gast u. a. Dekadentix- die Eburonen, ein
Stamm aus der Eifel
„53 vor Christus begann die Ausrottung der
Eburonen durch die Römer
In der Hoffnung, das sich die anderen heimischen
Stämme ihnen anschließen würden, brachten die
Eburonen 54 v. Chr. den Römern eine empfindliche
Niederlage bei. Diese Hoffnung wurde jedoch
nicht erfüllt, da die Eburonen bei den anderen
Stämmen nicht hoch angesehen waren.
Keltisches
Handwerkerlager
(Wollverarbeitung, Töpfern, Brettchenweben,
Lederverarbeitung, Schmiede,
Bronzeschmuckarbeiten)
Als Kelten (lateinisch celtae, galli,
griechisch keltoi, galatai die Tapferen, die
Edlen) bezeichnete man seit der Antike
Volksgruppen der Eisenzeit in Europa.
Archäologisch reichte die weiteste Ausbreitung
der materiellen keltischen Kultur von
Südostengland, Nordspanien und Frankreich im
Westen bis nach Westungarn, Slowenien und
Nordkroatien im Osten; von Oberitalien im Süden
bis zum nördlichen Rand der deutschen
Mittelgebirge. Daneben existieren einzelne
La-Tène-zeitliche Funde auf dem gesamten Balkan
bis nach Anatolien. Diese Funde sind auf die im
4. Jahrhundert v. Chr. einsetzenden keltischen
Wanderungen zurückzuführen. Die Einbeziehung
Südostenglands in das Verbreitungsgebiet der
archäologisch als keltisch bezeichneten Kultur
ist stark umstritten. Die dortigen
archäologischen Funde der mittleren und späten
Eisenzeit (ca. 600 v. Chr. bis ca. 30 v. Chr.)
weisen starke regionale und lokale Eigenheiten
auf, welche sie stark von den zeitgleichen
kontinentalen Funden unterscheiden. Daneben
existierte als Folge der keltischen Wanderungen
ab dem späten 4. Jahrhundert v. Chr. ein
Siedlungsgebiet der Galater in Anatolien
(heutige Türkei). Im nordspanischen Galicien
fanden sich ebenfalls einige
La-Tène-zeitliche-Fibeln, doch kann dort nicht
von einem geschlossenen keltischen
Kulturhorizont im Sinne der La-Tène-Kultur die
Rede sein.
Im Süden des keltisch geprägten Gebietes
Mitteleuropas grenzte anfangs noch der
etruskische, im Osten und Südosten der
griechische, thrakische und skythische
Kulturbereich an. Große Teile dieser Gebiete
gingen später im römischen Reich und dessen
Kultur auf. Nördlich des keltischen
Einflussgebietes waren germanische Stämme
ansässig. Zu allen genannten Kulturen
unterhielten die Kelten intensive kulturelle und
wirtschaftliche Beziehungen.
Darstellung Dreißigjährige Krieg Dieser
dauerte von 1618 bis 1648 und war ein Konflikt
um die Hegemonie in Deutschland und Europa und
zugleich ein Religionskrieg. In ihm entluden
sich sowohl die Gegensätze zwischen der
Katholischen Liga und der Protestantischen Union
innerhalb des Heiligen Römischen Reiches als
auch der habsburgisch-französische Gegensatz auf
europäischer Ebene. Gemeinsam mit ihren
jeweiligen Verbündeten im Reich trugen die
habsburgischen Mächte Österreich und Spanien
ihre dynastischen Interessenkonflikte mit
Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und
Schweden aus.
Steinzeit:
Blumammu ist wieder da. Nach einem Jahr Pause
finden Sie auf dem Epochenfest wieder die seit
Jahren sehr beliebte steinzeitliche Darstellung.
Lernen Sie mit ihm wie man Suppe in Erdlöchern
kocht und wie man mit steinzeitlichem Werkzeug
Feuer macht uvm.
Ein wahres Highlight des Festes das Sie nicht
versäumen sollten.
Weltkriegs II Darstellung
Erstmalig wird es eine Darstellung der US Army
während des 2. Weltkrieges geben. Auch stehen
Ihnen versierte Akteure für Fragen zur Vefügung.
Wikingerlager
Bogenschiessen, Axtwerfen, Schaubacken,
Handwerksvorführung, Lagerleben, Wikingerspiele
auch für die Besucher zum mitmachen. Z. B. mit
einer Darstellung aus dem 9.-11. Jahrhundert aus
dem normannisch/slawischen Wikingerraum.
Wikingermuseumszelt: „Geschichte zum
Anfassen"
Dieses Zelt ist mit mittelalterlicher Musik
untermalt um der Veranstaltung, bzw. dem
Interessenten, einen Hauch der Vergangenheit zu
vermitteln.
Zur Beantwortung evtl. Fragen, steht während der
Öffnungszeiten eine fachlich versierte Person
zur Verfügung um Rede und Antwort zu stehen.
Ausgestattet ist dieses Zelt u.a. mit
verschiedenen frühmittelalterlichen Helmen aus
nordischen und osteuropäischen Gefilden, Waffen,
Schilden, Seekisten, Schnitzereien, Jagdfalken
u.v.m.. Frühmittelalterliche Helme aus unserem
Zelt. Rus-, Sutton-Hoo-, Spangen- und Vendelhelm.
Indianer, Western & Country
Indianische Tänze und Riten, Trapper- u.
Cowboys,
U. a. mit den Blackfoots „Schwarzfuß",
sind ein Teil der Algonkin-Sprachfamilie.
Sie unterteilen sich in die eigentlichen
Blackfoot (Siksika), die Kainai (auch Kainah
oder Blood) und die Piegan (auch
Pekuni oder Pikanii). Der Lebensraum
zur Zeit des ersten Kontakts mit den Weißen
umfasste Teile des Aspen-Parklands, der
nordwestlichen Plains sowie der Rocky Mountains
von der Gegend um Edmonton (Kanada) im Norden
bis zum Gebiet des heutigen
Yellowstone-Nationalparks. Die Gesamtbevölkerung
der Blackfoot dürfte damals ca. 15.000 Menschen
gezählt haben.
Zur Zeit des ersten Kontakts mit den Weißen
waren die Blackfoot nomadische Jäger und
Sammler. Sie wohnten in kleinen Gruppen in Tipis
aus Bisonfellen. Die Alltagsgegenstände wurden
vorwiegend aus Knochen, Stein und Holz
hergestellt. Krieger waren mit Pfeil und Bogen,
Lanzen, Schilden und Keulen bewaffnet. Die
Bisons waren die wichtigste Nahrungsquelle.
Neben dem Fleisch der Bisons verwerteten die
Blackfoot auch beinahe alle übrigen Teile des
Tiers. Außerdem jagten sie weiteres Großwild wie
Grizzly und Hirsche zuweilen auch Kleinwild wie
Hasen und und Vögel. Ergänzend sammelten sie
Beeren, besonders Felsenbirnen und
Traubenkirschen.
Die Blackfoot beteten die Sonne als höchste
Gottheit, den Mond als seine Frau und den
Morgenstern als beider Sohn an. Der Donner galt
als mächtiger Geist. Adler, Raben und anderen
Vögeln sprachen sie besondere Macht zu.
Die Blackfoot gehörten zu den ersten Algonkin,
die aus dem Waldland nach Westen in das offene
Grasland zogen. Sie wanderten wahrscheinlich zu
Fuß und mit hölzernen, von Hunden gezogenen,
Travois zum Transport ihrer Habe. Zu Beginn des
18. Jahrhunderts jagten diese Stämme den Büffel
zu Fuß und wohnten im Saskatchewan Valley, etwa
400 Meilen östlich der Rocky Mountains. Nach
1730 gelangten die Blackfoot zu ihren ersten
Pferden. Etwa gleichzeitig tauschten sie bei den
Plains Cree europäische Feuerwaffen ein. Etwa ab
1780 handelten die Blackfoot direkt mit den
britischen Kolonisten. Sie verdrängten
schwächere Stämme, stießen nach Westen zu den
Rockies und nach Süden ins heutige Montana vor.
Auf der Höhe ihrer Macht zu Beginn des 19.
Jahrhunderts kontrollierten die Blackfoot ein
riesiges Gebiet vom nördlichen Saskatchewan
River bis zum Oberlauf des Missouri im Süden
Die Hunnen, asiatisches Nomadenvolk, das
während des 4. und 5. Jahrhunderts von den
Kaspischen Steppen aus nach Westen vordrang. Die
Feldzüge der Hunnen brachten sowohl das
Oströmische als auch das Weströmische Reich an
den Rand der Zerstörung und kulminierten in
einer Serie von Kriegen unter Attila, dem
berühmtesten aller Hunnenkönige. Auf dem
Höhepunkt ihrer Macht absorbierten die Hunnen
verschiedene andere Völker und übernahmen deren
Eigenheiten, so dass sie in Europa zunehmend
ihren spezifischen asiatischen Charakter
verloren. Doch schon in ihrer voreuropäischen
Ära war die Identität der Hunnen nicht eindeutig
festzulegen, weder aufgrund ihrer physischen
Erscheinung, noch nach ihrer ethnischen oder
sprachlichen Besonderheiten. Übereinstimmend
werden sie jedoch als angriffslustige,
kraftvolle Nomaden auf relativ niedrigem
kulturellen Niveau geschildert. Ihre Technik der
Kriegsführung, insbesondere ihre Reiterei, war
hoch entwickelt.
375 eroberten die Hunnen das Gebiet der Ostgoten
westlich der Wolga, besiegten die Westgoten und
unterwarfen verschiedene andere germanische
Stämme in Südosteuropa. Dieser Vorstoß der
Hunnen hatte unter den germanischen Stämmen eine
Fluchtbewegung ausgelöst, die in dieser Region
den Beginn der Völkerwanderung markierte.
Nach Vorstößen bis nach Italien und Gallien
zerfiel das Volk der Hunnen rasch wieder und
verschwanden aus Europa und gingen ab dem 6.
Jahrhundert in verschiedenen anderen
Völkerschaften (z. B. den Awaren und den
Chasaren) auf.
Mongolische Jurte
(Schauzelt mit Handwerksvorführungen)
Der Name „Mongol“ wurde zunächst auf einen von
mehreren kleineren Volkstämmen auf dem Gebiet
der heutigen Mongolei – im Gebiet des Onon –
angewandt; unter Dschingis Khan im 13.
Jahrhundert wurde der Name dann zur
übergreifenden Volksbezeichnung.
Heutige
mongolische Ethnien
Die größte Zahl an Menschen mongolischer
Abstammung lebt heute in der Volksrepublik China
(Innere Mongolei) gefolgt von der Mongolei,
Russland, und einigen anderen zentralasiatischen
Staaten.
Die verschiedenen Mongolischen Gruppen können
sprachlich z. B. grob in West- und Ostmongolen
sortiert werden. Zu den Westmongolen gehören z.
B. die Kalmücken (v. a. in Russland) und die
Oiraten (Ööld, Torghut, Khoshut, Bayaad usw., v.
a. im Westen der Mongolei und in der VR China),
zu den Ostmongolen z. B. die Burjaten (v. a. in
Russland), Chalcha (v. a. in der Mongolei), und
die Tümed, Chahar, Ordos usw. (v. a. in der
Inneren Mongolei).
Die Kalmücken leben als einziges mongolisches
Volk in einer autonomen Region innerhalb
Europas. Weitere verstreut lebende, mongolische
Sprachen sprechende Völker – die jedoch nicht zu
den Mongolen im engeren Sinne gezählt werden –
sind z. B. die Bonan, Dongxiang, Monguor und
Daur in der Volksrepublik China. Auch die
Sprache der Moghol in Afghanistan ist bzw. war
eine mongolische Sprache.
Darstellungsgruppen der Völkerwanderungszeit
Der Zeitrahmen unserer Darstellung liegt
zwischen 500 und 1000 n. Chr und zeigt einen
Ausschnitt aus verschiedenen Völkern des frühen
Mittelalters (Bajuwaren, Burgunder, Franken,
schwedische Wikinger) in typischer Gewandung,
welche
Gemeinsamkeiten und Unterschiede verdeutlichen
soll. Die Verbindung dieser Darstellung mit der
Eisenzeit entsteht durch das Römische Reich, das
ab dem 1. Jh. v. Chr. In wachsendem Maße
Einfluss auf die Führungsschichten der
einheimischen Agrargesellschaft nimmt und das
Gebiet links des Rheins in seinen
Herrschaftsraum integriert. Aber auch jenseits
des Rheins wächst der römische Einfluss auf
germanische Gesellschaftsstrukturen.
Durch Söldner ebenso wie Plünderer gelangt
römisches Kulturgut, zunächst materiell, dann
auch immateriell, zu den Völkern östlich der
Grenze. Dort bilden sich allmählich Großstämme
(z. B. Alamannen und Franken). Ausgelöst durch
Krisen im Römischen Reich und durch das
Vordringen von Reitervölkern aus den asiatischen
Steppen (z. B. Hunnen) dringen diese
Volksgruppen ab dem 4. Jh. n. Chr. in
verstärktem Maße auf römisches Gebiet vor.
Diesen Vorgang nennt man Völkerwanderung.
Auf ehemaligem römischen Reichsgebiet entstehen
germanische Königreiche, in denen sich die
Germanen kulturell mit der romanischen
Restbevölkerung mischen. Diese Völker und ihre
kulturelle Vielfalt sind damit der Ursprung und
die Grundlage des mittelalterlichen und des
modernen Abendlandes. Diese Entwicklung hält bis
zum Ende des ersten Jahrtausends n. Chr. an, als
verschiedene skandinavische Völker,
zusammenfassend als Wikinger bezeichnet,
zwischen Island und dem heutigen Russland
Staaten gründen, die das Gesicht Europas bis
heute prägen.
Hochmttelalter
Ritterkämpfe, Erklärung mittelalterlicher
Bräuche uvm.
u. a. mit der Gruppe "Die Scivias:
Hochmittelalterliche Darstellung um 1250 a.D. im
Heilligen Römischen Reich deutscher Nation. Eine
Reisegruppe um einige höhergestellte
Persönlichkeiten samt ihrem Gefolge ist in der
kaiserlosen Zeit, dem sogenanntem 'Interregnum'
(lat. Zwischenherrschaft, gemeint als
Zwischenzeit), unterwegs durch die deutschen
Lande. Es ist die Zeit der großen
Kreuzritter-Orden..."
Die Ritter vom Drachenfels vom Clan der
McDonald´s
bereichern das Fest mit Kinderbelustigung als da
wären:
Drachen Füttern, Geister jagen, Hufeisen werfen,
Nagel treiben, herstellen von Perlenkopfschmuck
für kleine Burgfräuleins, während die Eltern
sich in der Wartezeit die Füsse mit duftenden
Ölen nach einer Waschung kneten lassen können.
Die Filii Coloniae
stellen ein Fähnlein Söldner in der
Entwicklungsphase des Söldnertums um das 14. Jhd.
dar. Innerhalb der Gruppe bewegen sich sowohl
Marketenderinnen (gelbe Bänder an den Ärmeln),
welche zum Troß gehören, Bewaffnete und deren
Frauen. Von den Bewaffneten gehören alle zu den
so genannten „Doppelsöldnern“, welche sowohl
Schwert als auch Lanze führten. Diese Söldner
entwickelten sich innerhalb weniger Jahrhunderte
zu den bekannten Landsknechten, die den
Höhepunkt des Söldnertums darstellten und zu
gleich dessen Niedergang einleiteten. Das
typische Schwert der Zeit war der
Anderthalb-Händer, ein langes schmales Schwert,
welches aber in den Formationskämpfen der
Schlachtfelder selten zum Einsatz kam. Die
meisten Darstellungen aus der Zeit zeigen daher
auch die Kämpfer während einer Duellsituation.
Ministerialis
Der Zweig, auf den sich der angegebene
Gruppenname bezieht, stellt eine
Ministerialenfamilie in der zweiten Hälfte des
12. Jahrhunderts dar.
Der mittlerweile größere Teil der Gruppe, der
die Bezeichnung "Auf dem Marsch nach Osten"
trägt, stellt Deutschordensritter zu Beginn des
15. Jhd. dar, die auf dem Weg in den Ordensstaat
im Osten sind.
Lovania ad Colonia
Darstellung eines Hochmittelalterlichen
Heerlagers in der Zeit zwischen 1250 und 1350
dar. Der Rüstungs- und Waffenstil ist danach
ausgerichtet, d. h. wir befinden uns genau im
Übergang zwischen reiner Kettenrüstung hin zur
vollen Platte. Die Kette ist bei uns mit den
sogenannten "Platen" verstärkt. Unsere örtliche
Eingrenzung ist der Kölner Raum, viele Dinge
sind aus der Schlacht zu Worringen übernommen.
Weitere Darstellungen u. a.
Beduinenlager
(orientalische Lebensart, Wasserpfeifen rauchen,
Teezeltatmosphäre, uvm.)
Div. Handwerker: u. a.
Brettchenwebarbeiten, Wollspinnen,
Holzbearbeitung (Holzspiele, Laternen) etc.
Viele weitere Highlights erwarten Sie, lassen
Sie sich überraschen ...
(Ergänzungen und Änderungen vorbehalten)
Das Epochen & Historienfest beginnt an beiden
Tagen um 10:00 Uhr!
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Erwachsene: |
6,50
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Kinder > 1 m: |
4,10
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Dauerkartenbesitzer: |
2,00
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Kinder < 1 m: |
frei |
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Dauerkartenbegleitkartenbesitzer: |
1,00 € |
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Familienkarte A (1+3): |
12,50 € |
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Familienkarte B (2+3): |
19,00 € |
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Pfingstsonntag,
12. Juni und Pfingstmontag, 13.
Juni 2011
jeweils ab
10:00 Uhr
Brückenkopf-Park Jülich
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