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4. - 6. Juni 2010:
Marktfahrer, Handwerker
und Gastronomen für den
Annamarkt in Düren gesucht!

 

Zu diesem großen historischen und besonderen Spektakel in der Dürener Innenstadt, das in den vergangenen Jahren Scharen von Besuchern herbeilockte suchen wir Marktfahrer, Gastronomen und Handwerker. Das Spektakel ist für die Besucher ohne Eintritt zugänglich.

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung inkl. Nennung des Waren-
sortiments sowie Bildmaterial per E-mail  an info@jesdm.de zu. Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter 0 24 61- 34 86 18 gerne zur  Verfügung.

Gerne erwarten wir auch Bewerbungen von Darstellungsgruppen aus der Zeit des Hochmittelalters und der Renaissance sowie Landsknechtsgruppen.

Große Begeisterung herrschte in den Jahren 2001, 2004 und auch 2007, als in der Stadt Düren mit dem Annamarkt große Mittelalterfeste gefeiert wurden. Anlass war im Jahr 2001 das fünfhundertjährige Jubiläum der Übertragung der Reliquie des St. Anna-Hauptes von Mainz nach Düren. Das großartige Miteinander in der Stadt im Gestalten und Erleben von Fest und Feier zu diesem so wichtigen Ereignis der Dürener Geschichte ließ bald den Plan reifen, alle drei Jahre einen solchen Mittelaltermarkt auszurichten.

Düren freut sich schon jetzt auf ein attraktives Spektakel. Zusammen mit zahlreichen
Dürenerinnen und Dürenern, sowie hiesigen Vereinen und Einrichtungen wird erneut
ein Stück des mittelalterlichen Lebens von Düren noch einmal auferstehen. Am
Sonntag wird auch wieder die königliche Gesellschaft "Ommegang" aus Brüssel zum
traditionellen Festumzug erwartet.


Historischer Hintergrund des Festes:
        St. Anna - Die Geschichte

 

Wieder einmal ertönt ein friedliches Glockengeläut vom hohen Turm unserer altehrwürdigen Annakirche, dem stolzen Wahrzeichen des Dürener Landes, und es stimmen ein die Glocken sämtlicher katholischer Kirchen und Kapellen der Stadt.
Das ist die althergebrachte Einladung zum Annafeste und die Eröffnung der Annaoktav.

Seit 500 Jahren ist das Annafest ein Symbol für das Glaubensleben unserer Heimat geworden, und die Chronisten wissen viel zu erzählen von der regen Anteilnahme des Volkes an der Verehrung der heiligen Anna. Mit Stolz und Freude erzählt der alte Dürener es seinen Enkelkindern, dass einst Bischöfe, Fürsten, König und Kaiser nach Düren zum Annafeste kamen ...

Zu den Ereignissen, die die Entwicklung der Stadt Düren in besonderer Weise prägten, zählt ohne Zweifel die Überbringung des Annahauptes von Mainz nach Düren durch den Steinmetzen Leonhard im Jahre 1501. Als bedeutender Wallfahrtsort erlebte Düren einen in jeder Beziehung beachtlichen Aufschwung.
Der Zulauf zur Verehrung des Annahauptes war für die damalige Zeit ungeheuer. Nach einem Reisebericht des Metzer Bürgers Philipp von Vigneulles, der 1510 eine Wallfahrt nach Düren unternahm, sollen an einem Tage bis zu 20.000 Pilger vor den Toren Dürens gelagert haben. Sicher ist diese Zahl übertrieben, doch sie macht deutlich, welche Bedeutung die Anna-Reliquie für die Stadt Düren hatte.
Es kamen aber nicht nur einfache Pilger nach Düren, sondern auch hohe geistliche und weltliche Persönlichkeiten. Zahlreiche Bischöfe, Erzbischöfe, Grafen und Herzöge besuchten den Wallfahrtsort. 1517 erschien Kaiser Maximilian I. Auch einer der berühmtesten deutschen Maler seiner Zeit, Albrecht Dürer, besuchte 1520 die Stadt Düren. Im Januar 1531 erschien dann zum ersten Male der Mann in Düren, dessen zweiter Besuch, zwölf Jahre später, für die Stadt so verhängnisvoll sein sollte - Kaiser Karl V.

2001 jährte sich der Jahrestag der "Annaüberbringung" zum 500. Mal. Zu diesem Anlass fand erstmalig ein mittelalterlicher "Annamarkt" mit historischem Umzug in Düren statt.


 

Freitag, 4. Juni, bis Sonntag, 6. Juni 2010

in Düren

vorh. Event 

 

 
 
 

 

 
 
   
 
   
       

 


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