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Zu diesem großen
historischen und besonderen Spektakel in der Dürener Innenstadt, das in den vergangenen
Jahren Scharen von Besuchern herbeilockte suchen wir Marktfahrer,
Gastronomen und Handwerker. Das Spektakel ist für die Besucher ohne Eintritt
zugänglich.
Bitte senden Sie
uns Ihre Bewerbung inkl. Nennung des Waren-
sortiments sowie Bildmaterial per E-mail an
info@jesdm.de zu. Für Rückfragen stehen wir
Ihnen unter 0 24 61- 34 86 18 gerne zur
Verfügung.
Gerne erwarten wir
auch Bewerbungen von Darstellungsgruppen aus der Zeit des Hochmittelalters
und der Renaissance sowie Landsknechtsgruppen.
Große Begeisterung herrschte in den Jahren 2001, 2004 und auch 2007, als in
der Stadt Düren mit dem Annamarkt große Mittelalterfeste gefeiert wurden.
Anlass war im Jahr 2001 das fünfhundertjährige Jubiläum der Übertragung der
Reliquie des St. Anna-Hauptes von Mainz nach Düren. Das großartige
Miteinander in der Stadt im Gestalten und Erleben von Fest und Feier zu
diesem so wichtigen Ereignis der Dürener Geschichte ließ bald den Plan
reifen, alle drei Jahre einen solchen Mittelaltermarkt auszurichten.
Düren freut sich schon jetzt auf ein attraktives Spektakel. Zusammen mit
zahlreichen
Dürenerinnen und Dürenern, sowie hiesigen Vereinen und Einrichtungen wird
erneut
ein Stück des mittelalterlichen Lebens von Düren noch einmal auferstehen. Am
Sonntag wird auch wieder die königliche Gesellschaft "Ommegang" aus Brüssel
zum
traditionellen Festumzug erwartet.
Historischer Hintergrund des Festes:
St. Anna
- Die Geschichte
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Wieder einmal ertönt ein friedliches Glockengeläut vom hohen
Turm unserer altehrwürdigen Annakirche, dem stolzen Wahrzeichen des
Dürener Landes, und es stimmen ein die Glocken sämtlicher
katholischer Kirchen und Kapellen der Stadt.
Das ist die althergebrachte Einladung zum Annafeste und die
Eröffnung der Annaoktav.
Seit 500 Jahren ist das Annafest ein Symbol für das
Glaubensleben unserer Heimat geworden, und die Chronisten wissen
viel zu erzählen von der regen Anteilnahme des Volkes an der
Verehrung der heiligen Anna. Mit Stolz und Freude erzählt der alte
Dürener es seinen Enkelkindern, dass einst Bischöfe, Fürsten, König
und Kaiser nach Düren zum Annafeste kamen ...
Zu den Ereignissen, die die Entwicklung der Stadt Düren in
besonderer Weise prägten, zählt ohne Zweifel die Überbringung des
Annahauptes von Mainz nach Düren durch den Steinmetzen Leonhard im
Jahre 1501. Als bedeutender Wallfahrtsort erlebte Düren einen in
jeder Beziehung beachtlichen Aufschwung.
Der Zulauf zur Verehrung des Annahauptes war für die damalige Zeit
ungeheuer. Nach einem Reisebericht des Metzer Bürgers Philipp von
Vigneulles, der 1510 eine Wallfahrt nach Düren unternahm, sollen an
einem Tage bis zu 20.000 Pilger vor den Toren Dürens gelagert haben.
Sicher ist diese Zahl übertrieben, doch sie macht deutlich, welche
Bedeutung die Anna-Reliquie für die Stadt Düren hatte.
Es kamen aber nicht nur einfache Pilger nach Düren, sondern auch
hohe geistliche und weltliche Persönlichkeiten. Zahlreiche Bischöfe,
Erzbischöfe, Grafen und Herzöge besuchten den Wallfahrtsort. 1517
erschien Kaiser Maximilian I. Auch einer der berühmtesten deutschen
Maler seiner Zeit, Albrecht Dürer, besuchte 1520 die Stadt Düren. Im
Januar 1531 erschien dann zum ersten Male der Mann in Düren, dessen
zweiter Besuch, zwölf Jahre später, für die Stadt so verhängnisvoll
sein sollte - Kaiser Karl V.
2001 jährte sich der Jahrestag der "Annaüberbringung" zum 500.
Mal. Zu diesem Anlass fand erstmalig ein mittelalterlicher
"Annamarkt" mit historischem Umzug in Düren statt. |
Freitag, 4. Juni, bis Sonntag, 6. Juni
2010
in Düren |
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