Wie Ausgrabungen in den 1960er Jahren ergaben, geht Aldenhovens Geschichte bis auf 4.000 Jahre v. Ch. zurück. Bedeutung erhielt Aldenhoven durch seine günstige Lage an drei wichtigen Römerstraßen (Aachen-Jülich, Düren-Tüddern und Verviers-Limburg-Düsseldorf). Dies veranlaßte die Römer, sich im Raum Aldenhoven anzusiedeln, was Funde in den 1930er Jahren bestätigten. Früheste urkundliche Nachweise Aldenhovens sind aus der Zeit um 900 n. Chr. In einer Urkunde von 922 weist Hermann I. von Köln den Nonnen aus Gerresheim das Kölner Ursulastift zu, hierzu gehörte ein beschriebenes Gelände im namentlich erwähnten Aldenhoven. Die gut erhaltenen Burgen in den Ortsteilen Dürboslar und Engelsdorf wurden 898 bzw. 1080 urkundlich nachgewiesen. 1166 wird der Ortsteil Pattern als Sitz des gleichnamigen Rittergeschlechtes in Schriften genannt. Von 1219-1808 war im Ortsteil Siersdorf eine Niederlassungen des Deutschen Ordens. Der "Alte Turm" im Ortskern erinnert an die im 15. Jhd. erbaute Festung. Aldenhoven ist seit 1654 Marienwallfahrtsort. Bedeutung erlangten die Schlachten bei Aldenhoven 1793 und 1794. Aldenhoven ist auf dem Pariser Triumpfbogen, wie alle siegreichen Schlachten Napoleons, aufgeführt. |